Bieler


Bieler
Bieler,
 
Manfred, Schriftsteller, * Zerbst 3. 7. 1934, ✝ München 23. 4. 2002; wurde nach Germanistikstudium in Berlin (Ost) und zahlreiche Reisen freier Schriftsteller, übersiedelte 1967 aus politischen Gründen nach Prag und von dort 1968 nach München. Bielers literarische Durchbruch gelang mit dem zeitkritischen Schelmenroman »Bonifaz oder Der Matrose in der Flasche« (1963). Der folgende Roman »Das Kaninchen bin ich« (fiktive Autobiographie einer Abiturientin aus Berlin-Ost) und seine Verfilmung wurden in der DDR verboten (unter dem Titel »Maria Morzeck oder Das Kaninchen bin ich« überarbeitet 1969 in der Bundesrepublik Deutschland erschienen). Bieler veröffentlichte zahlreiche Prosaarbeiten, zum Teil mit parabelhaften und fantast. Zügen, schrieb auch Drehbücher, Hör- und Fernsehspiele. Besonders erfolgreich war der zeithistorische Roman »Der Mädchenkrieg« (1975). Autobiographisch angelegt ist »Still wie die Nacht. Memoiren eines Kindes« (1989).
 
Weitere Werke: Romane: Der Kanal (1978); Ewig und drei Tage (1980); Der Bär (1983).
 
Erzählungen: Märchen und Zeitungen (1966); Der junge Roth (1968); Der Passagier (1971); Naida (1991).
 
Walhalla. Literarische Parodien (1988).

Universal-Lexikon. 2012.


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